Kornati Nationalpark

Ein gestzlich erklärter Nationalpark genauer gesagt Meeresnationalpark ist der Kornati Nationalpark. Als Meeresnationalpark ist er der erste der Welt und umfasst eine Fläche von ca. 220 Quadratkilometer mit insgesamt 89 Inseln, Eilanden und Felsenriffen. Die größte Insel ist Kornat, die zweitgrößte Insel Zut. Die kornatischen Inseln bilden einen Inselteppich. Größere und Kleinere, viele miteinander verbunden, mit tiefblauen Binnenseen im Inneren der Inseln, Landbrücken und kleinen Meeresengen. Auf der Seite zu Italien hin befinden sich meist steile Felsküsten gegen die die Wellen anzukämpfen versuchen. Natürliche Kanäle führen von der Seeseite in Buchten, in den schon vor Jahrhunderten Fischer bei schlechtem Wetter oder rauer See Zuflucht fanden. In diesen Buchten befinden sich zumeist kleine Süßwasser Zisternen, die die Fischer angelegt haben, für den Fall, dass sie länger dort ausharren mussten. Noch heute heute beziehen viele Urlauber auf den kornatischen Inseln ihr Trinkwasser aus diesen Zisternen.

Unberührte Buchten und einsame Inseln

Im Winter sind die Insel nahezu unbewohnt, einzig auf der Insel Zut und auf der Insel Kornat bleiben Restaurants und Ferienhäuser bewohnt. Feriengäste, die sich auf einer kleinen Insel in einer Ferienwohnung eingemietet haben, werden wöchentlich mit Essen und Getränken, sowie bestellten Sachen versorgt. Auf den kleinen Inseln gibt es keinen Strom, nicht mal in den Ferienwohnungen, jedoch werden notwendige Elektrogeräte mit Gas betrieben, so zum Beispiel die Kühlschränke. Das Wasser wird aus den Zisternen bezogen, das hygienisch völlig sauber und daher trinkbar ist.

Seglerparadies Kornaten

Die kornatischen Inseln sind zumeist Aufenthaltsort verschiedener Segler, die in den einsamen Buchten der kleinen Inseln einen Halt einlegen und die atemberaubende und unberührte Natur der Inseln geniessen. Sollten sie einen Segeltorn planen und in die Gegend der Kornatische Inseln kommen, besorgen sie sich vorher eine Genehmigung, bzw. ist eine Gebühr dafür zu entrichten. Das Ankern ist wegen dem Naturschutzgebiet nicht in allen Buchten gestattet, oft reicht es aber wenn man ausserhalb der Bucht ankert und nur zum Schwimmen in die Bucht vortritt.